Tagebuch des aktuellen Stottertherapie-Sommercamps

Dienstag, 5. August 2008

Dienstag, 5. August 2008

Heute früh schweigend aufstehen, schweigend Frühsport und schweigend Frühstück - eine Wohltat!!! (für die Betreuer zumindest)



Jetzt beginnt gleich die Therapie! Das Wetter ist etwas .. na ja... aber es regnet nicht, und das ist doch schon mal positiv!
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In der Therapie war nach der Ruhe und dem Tanzen nochmal das Thema "Stottern" daran.

Wie entwickelt sich Stottern?
Wie entstehen die speziellen Symptome.
Wie verstärkt sich das Stottern?
Warum verfestigt es sich?
Wie kann ich die "Spirale" wieder zurückdrehen?

Dann haben wir das "lockere Stottern" kennen gelernt und geübt. Dabei gibt es einiges zu beachten, aber dann hilft es, viel leichter zu sprechen.



Auch in der anschließenden Freizeit achten wir darauf, immer wieder anzuwenden, was wir gelernt haben.


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Jetzt gibt es Mittagessen! Schupfnudeln und Salat. Riecht schon sehr gut!
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Es hat auch gut geschmeckt! Nach der Mittagspause und einer kurzen Therapierunde hat ein Teil der Gruppe gefilzt (Danke, Linde!) und die anderen haben wieder ein neues Gruppenspiel gelernt.



Vor dem Abendessen haben wir getestet, wie das mit dem "lockeren Stottern" klappt. Es ging bei allen schon gut. Viel besser als mit dem alten eigenen Stottern. Danach haben wir überlegt, wie wir auch noch sprechen können, haben es gleich ausprobiert und auch jetzt, nach dem Abendessen, hört man alle recht seltsam sprechen: laut, leise, lispelnd, mit Akzent, fremdländisch, hoch, tief, näsend...

Nachher ist noch eine Runde Therapie und dann gehen die , die wollen, noch schwimmen. Ich bin sicher, dass auch heute alle wieder gut schlafen werden.

Bea singt vor dem Fenster pausenlos: "I sing a song that will get on your nervs..."

Auch in der Küche wurde eifrig gesungen...

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