Ein letztes Mal morgens im Karsee schwimmen.
Das letzte gemeinsame Frühstück...

Die letzte Morgenrunde...

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Die 3 Wochen sind wieder einmal rasend schnell vergangen.
Es ist viel passiert bei den Teilnehmern.
Viele haben große Fortschritte gemacht, manche auch kleinere, aber jede/r hat viel gelernt.
Und nicht nur, was das Sprechen angeht...
Es war eine tolle Gruppe.
Es gab keine größeren Konflikte.
Und wieder einmal verlief alles unfall- bzw. verletzungsfrei!
Heute ist noch einmal Großputz-Tag, Aufräum-Tag, aber auch noch Übungs-Tag.
Der "Bunte Abend" muss vorbereitet werden.

Ab ca. 10.00 sind Elterngespräche.
Um 17.00 werden wir dann gemeinsam mit den Eltern den Abschluss feiern.
Wer erst morgen (Samstag) fährt, sollte möglichst um 10.00 abgeholt werden, damit auch die Betreuer dann Schluss haben. Natürlich sind auch morgen noch kurze Elterngespräche möglich.
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Die Abschlussfeier begann fast pünktlich und genau so pünktlich fing es leider an zu regnen, als das Tanzen und die gemeinsamen Stimmübungen vorbei waren.
Uns konnte das jedoch nicht erschüttern. Unsere Moderatorinnen Sarah und Bianca und der Moderator Ben ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und sagten die vielen Beiträge professionell an, obwohl die Liste durch den Regen kaum noch lesbar war.
Es gab unterschiedliche Beiträge der Teilnehmer/innen und der Betreuerinnen und Praktikantinnen. - von Gitarre, Flöte und Klavier und Gesang über vorgetragene Texte bis zu Akrobatik und Tanz-/Gesangseinlagen.
Nach zwei Stunden waren alle gut durchgeweicht, Darsteller und Zuschauer - und es gab im Haus Getränke und "Schnittchen", die in Team-Work zubereitet worden waren.
Durch die notwendige "Stuhltrocknungsaktion" und die folgenden ersten Abreisen fiel der
offizielle Abschluss "ins Wasser".
Deshalb hier noch ein paar Worte:
Zuerst einmal einen herzlichen Dank und ein großes Lob an alle - Teilnehmer, Betreuerinnen und Praktikantinnen, und auch an die Eltern.
Es waren harmonische drei Wochen, in denen wir intensiv gearbeitet haben und auch viel Spaß hatten. Es gab keine größeren Vorfälle oder Streitereien, keine Unfälle - und alle haben fast wie eine große Familie zusammen gelebt. Es war schön, von Tag zu Tag die Fortschritte der Einzelnen zu erleben. Bald konnte man sich gar nicht mehr vorstellen, wie es in den ersten Tagen war, als die meisten noch auf unterschiedlichste Weise gestottert haben. In der gemeinsamen Runde und in den Übungsgruppen war kaum noch was davon zu bemerken und die einzelnen Probleme waren rasch in den Griff zu bekommen. In der Freizeit und beim Essen musste zwar immer wieder die berühmte Frage gestellt werden: "Wie sprichst du?" und dann hieß es auch dort: "Ich spreche klangvoll - gebunden - und mit deutlichen Pausen."
Die Freizeit war immer ausgefüllt mit Aktivitäten und ab und zu mit besonderen Angeboten, ohne aber zu überladen zu sein und in "Freizeitstress" auszuarten. Einfach mal rumliegen, lesen, faulenzen (man sagt jetzt "Chillen" dazu) oder auch gegenseitiges Massieren mit den Igelbällen...
Beim Umwelttraining in Wangen und vor allem am letzten Donnerstag in Ravensburg konnte das Gelernte dann in schwierigeren Situationen umgesetzt und geübt werden. Auch das gelang mit Hilfe der Betreuer immer besser.
Die Praktikantinnen hatten sich sicher nicht vorgestellt, von morgens um 6.30 bis abends 23.00 voll eingespannt zu sein. Und das jeden Tag (bis auf eine kurze "Auszeit" am Wochenende). Dadurch konnten sie aber auch viel lernen - in den unterschiedlichsten Situtionen...
Mein Dank gilt auch den Unterstützern des Sommercamps wie dem "FIDELISBÄCK" in Wangen, der OMIRA und der Firma "LEIBINGER" sowie der STADT RAVENSBURG und der KREISSPARKASSE RAVENSBURG, der Bäckerei Müller in Schmalegg sowie weiteren Förderern.
Danke auch Linde Knapp fürs "Filzen" und Andreas Güttner für den "Stockkampf-Nachmittag" und natürlich Eveline für das Kochen. 50 Leute satt zu bekommen ist nicht immer einfach! Und das Beste (für mich) war natürlich wieder der Salat!!!
Leider ist es dieses Jahr auch ein Abschied:
Unser bewährtes "Dream-Team" in xxxxxxxxx wird es nicht mehr geben. Simone... xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx. xxxxxxxxxxxxxxx Carmen ... xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx ... mit Leib und Seele in der Stottertherapie engagiert war - auch in drei Sommercamps. Das beste und erfolgreichste Team der 26 Jahre Intensiv-Stottertherapie xxxxx xxxxxxxxxxx. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx.
Im kommenden Sommer wird das Stottertherapie-Sommercamp wieder in Navis/Tirol stattfinden. Einige haben sich bereits angemeldet. Wie es dann weiter geht, ist noch offen...
Jetzt heißt es für die Teilnehmer erst einmal, das Erreichte zu festigen. Ds geht nur durch tägliches intensives und konzentriertes Üben des in Karsee Gelernten. Die Termine für die Nachbetreuungswochenenden im Herbst 2008 und im Frühjahr 2009 werde ich noch mitteilen.
Die Teilnahmebestätigung mit kurzem Abschlussbericht und die Rechnungen bzw. Quittungen schicke ich zu, erst einmal brauche ich aber auch ein paar Tage Ruhe.
Ich danke allen für die schöne Zeit in Karsee!
Frank